Sozialverträgliche Mobilitätswende

Der Erfolg der Mobilitätswende und das Erreichen der Klimaziele im Verkehr hängt entscheidend davon ab, dass die notwendigen Maßnahmen sozialverträglich gestaltet werden und mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Dafür setzt sich ein Bündnis ein, welchem wir als VdK NRW angehören.

© Grafik: Elisabeth Deim

Aktuelles

News-Karussell
Gruppenfoto der sechs Vertreter und einer Vertreterin der Bündnispartner auf einer Treppe im Landtag.
Kategorie Klima & Mobilität

Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende im Gespräch mit Grünen-Landtagsfraktion: Mobilitätswende muss sozial gerecht gestaltet werden

Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende hat gestern ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Grünen-Landtagsfraktion geführt. Im Mittelpunkt standen zentrale Forderungen für eine Verkehrswende, die alle Menschen mitnimmt.

Grafik mit Luftbild eines belebten Marktplatzes. Text: Einladung zum digitalen Bündnisdialog: Wie Nahmobilität unser Miteinander prägt
Kategorie Veranstaltung Klima & Mobilität

Einladung zum Bündnisdialog: Wie Nahmobilität unser Miteinander prägt

Mobilität ist mehr als nur Fortbewegung. Sie beeinflusst auch, wie wir unsere Umgebung erleben und wie wir anderen Menschen begegnen. Eine aktuelle sozialpsychologische Studie zeigt: Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat mehr…

Im Hintergrund ein fahrender, blauer Linienbus. Im Vordergrund in weißer Schrift auf blauem Grund: Bündnisdialog: Finanzierung der Mobilitätswende in NRW - Umlenken beim ÖPNV. Darunter: 25. Februar17- 19 Uhr Online via Zoom

Finanzierung der Mobilitätswende in NRW– Umlenken beim ÖPNV?

Ein leistungsstarker, bezahlbarer und barrierefreier Öffentlicher Personennahverkehr, kurz ÖPNV, ist ein wesentlicher Baustein für die sozialverträgliche Mobilitätswende. Für den Ausbau und Erhalt öffentlicher Mobilitätsangebote, der…

Wie eine sozialverträgliche Mobilitätswende in NRW gelingen kann

  1. Der Zugang zu nachhaltiger Mobilität ist Daseinsvorsorge und Voraussetzung für soziale Teilhabe:

     NRW braucht flächendeckend einen attraktiven, barrierefreien und kostengünstigen Umweltverbund

  2. Der Zugang zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten verringert Armut und fördert Lebensqualität und Gesundheit:

    Bestehende Abhängigkeiten vom Pkwkurz fürPersonenkraftwagen, insbesondere in strukturschwachen Regionen, müssen abgeschafft und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erhöht werden.

  3. Finanzierung und Mobilitätswirtschaft:

    Die Mobilitätswende und die dafür notwendige Infrastruktur brauchen eine dauerhafte Finanzierungsstrategie der Politik. Der Ausbau der Angebote und kostengünstige Tickets dürfen nicht zulasten der Beschäftigten im Mobilitätssektor gehen.

  4. Eine sozialverträgliche Mobilitätswende ist ein Gemeinschaftsprojekt:

    Es braucht einen Kulturwandel sowohl in der Bevölkerung als auch in der Politik.

Die Bündnispartner

Das Bündnis ist ein bislang einmaliger Zusammenschluss aus Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Umweltverbänden und der Evangelischen Kirche in Deutschland, das von der Stiftung Mercator gefördert und unterstützt wird. In Nordrhein-Westfalen hat sich auf Initiative des Bündnisses eine breite Allianz gesellschaftlicher Akteure zusammengeschlossen, um gemeinsam an Lösungen für eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätswende im Land zu arbeiten.

Das Bündnis wird getragen durch:

ADFC NRW, BUND NRW, DGBkurz fürDeutscher Gewerkschaftsbund NRW, Der Paritätische NRW, IG Metall NRW, Institut für Kirche und Gesellschaf, Landesjugendring NRW, NABU NRW, Naturschutzjugend (NAJU) NRW, RADKOMM, SoVDkurz fürSozialverband Deutschland NRW, VCD NRW, VdK NRW, VDV NRW, und ver.di NRW. Zudem unterstützt der KlimaDiskurs.NRW das Netzwerk mit seiner Expertise.

Erklärung in einfacher Sprache

Es gibt ein Bündnis für eine soziale Mobilitätswende. Das Bündnis fordert gemeinsam:

  • Alle sollen sich gute Mobilität leisten können
  • Mobilität soll gut für das Klima sein
  • Mobilität soll für alle barrierefrei sein

In diesem Bündnis arbeiten viele Gruppen zusammen:

  • Sozialverbände
  • Umweltverbände
  • Kirchen
  • Gewerkschaften

Sie haben Ideen, wie Mobilität für alle besser werden kann. Ein Beispiel ist das Deutschlandticket. Oder der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen. Oder mehr und bessere Rad- und Fußwege.

Das Bündnis sagt: NRW und seine Städte sollen diese Ideen umsetzen. So wird Mobilität fair und gut für die Umwelt. Und alle Menschen können barrierefrei unterwegs sein.