Unsere Grundposition zur Frauenpolitik

Der Sozialverband VdK NRW hat auf dem Kleinen Landesverbandstag 2026 in Bonn unter dem Schlagwort “Frauen stärken - Teilhabe ermöglichen” eine Grundposition zur Frauenpolitik verabschiedet. Der VdK NRW setzt sich dafür ein, Frauen ein selbstbestimmtes Leben in allen Bereichen zu ermöglichen.

Eine große Gruppe Frauen steht und sitzt vor einer Videoleinwand auf der in blauer Schrift steht: Wir Frauen im VdK NRW

Die Forderungen auf einen Blick:

  1. Gerechte Renten und Unterhaltssicherung

    Altersarmut ist weiblich – ein gesellschaftliches Problem mit klaren Ursachen. Der VdK NRW fordert, dass Renten- und Unterhaltsregelungen gerecht ausgestaltet werden, um die Lebensrealität von Frauen zu berücksichtigen. Dazu gehören die bessere Anerkennung von Kindererziehungs- und Pflegezeiten sowie faire Löhne, um Altersarmut zu bekämpfen und Frauen ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen.

  2. Unterstützung, Entlastung und faire Vergütung für pflegende Angehörige

    Pflegearbeit belastet Frauen im Verhältnis übermäßig stark und hat gesundheitliche wie gesellschaftliche Folgen. Der VdK NRW setzt sich dafür ein, dass pflegende Angehörige durch flexible Arbeitszeiten, gesellschaftliche Anerkennung und die Einführung eines Pflegelohns unterstützt werden, da Pflegearbeit Frauen übermäßig belastet und gesundheitliche Folgen hat.

  3. Geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung

    Wir fordern eine geschlechtergerechte medizinische Versorgung, die die körperliche und psychische Belastungen von Frauen berücksichtigt - etwa durch Vorsorge, Diagnostik, Betreuung chronischer Erkrankungen, psychische Stabilität, reproduktive Gesundheit und Prävention.

  4. Schutz vor Gewalt und Diskriminierung

    Der VdK NRW fordert flächendeckende Schutzmaßnahmen, konsequente Präventionsarbeit und gut erreichbare Hilfsangebote, um Frauen vor Gewalt und Diskriminierung zu schützen und ihre Selbstbestimmung sowie gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten.