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Statt Rente: Pflege, Kampf und Abschied: Manfred Zehe über die schwere Zeit mit seiner Frau

Von: Tobias Zaplata

Manfred Zehe ist gerade mit seinem Sohn aus dem Urlaub zurückgekehrt. Sie brauchten Abstand vom Alltag, um zur Ruhe zu kommen, gemeinsam zu trauern und Trost in Erinnerungen zu suchen - an Lydia, Ehefrau und Mutter, die vor wenigen Wochen verstarb. Nach einem Schlaganfall wurde die Delbrückerin jahrelang von ihrem Mann gepflegt. Die ganze Geschichte:

Manfred und Lydia Zehe auf einem Holzstieg des Baumwipfelpfades, im Hintergrund Wald und Bäume.
Ein Foto aus gemeinsamen Tagen – Manfred und Lydia Zehe bei einem Tagesausflug auf dem Baumwipfelpfad in Bad Iburg.

2017 unterzieht sich Lydia einer neurologischen Operation. Sie hat gerade ihren verdienten Ruhestand angetreten. Nach dem Eingriff möchte sie gemeinsam mit ihrem Mann verschiedene Reisen antreten. Aber plötzlich verändert ein Augenblick alles: Im Aufwachraum des Krankenhauses erleidet Lydia Zehe nach der OPkurz fürOperation einen Schlaganfall. 

Umgehend wird sie in eine Spezialklinik verlegt. „Doch die Ärzte signalisierten mir direkt, dass es sich um einen Anfall mit besonderer Schwere handeln würde“, erzählt Manfred Zehe. Die Folge: Seine Frau ist linksseitig gelähmt, und ihre Wahrnehmung nach links ist deutlich beeinträchtigt.

Komplexes System

Nach drei Wochen Akutbehandlung in der Klinik folgt eine Anschluss-Reha. Auch dort erhält Manfred Zehe von den

VdK-Serie: Pflege - Hände, die Halt geben

Ende 2024 hatten wir in der VdK-Zeitung einen Aufruf an pflegende Angehörige gerichtet – mit der Bitte, uns ihre Geschichte zu erzählen. Es gab zahlreiche, sehr emotionale Rückmeldungen. In unserer Serie „Pflege: Hände, die Halt geben“ möchten wir diesen Menschen ein Gesicht geben. Wir als Sozialverband VdK NRW werden uns weiter stark für Verbesserungen in der Pflege einsetzen!