1.000 Flaschen Wasser gegen die Hitze: Solinger sorgten für Abkühlung an einem heißen Tag
Wenn im November die Tage kurz und die Temperaturen im einstelligen Bereich sind, denkt kaum jemand an die große Sommerhitze zurück. Der Ortsverband Solingen-Remscheid (Kreisverband Bergisch Land) hat sie allerdings noch gut in Erinnerung – und nutzte einen heißen Samstag im Hochsommer, um ganz konkret zu helfen.

Beim Besuch einer Großveranstaltung hatte ein Vorstandsmitglied selbst erlebt, wie wichtig es bei hohen Temperaturen ist, ausreichend zu trinken. Daraus entstand spontan die Idee, in der Solinger Fußgängerzone kostenlos Mineralwasser zu verteilen. Der Vorstand war sofort dafür.
Nicht nur reden – handeln
Mit der Aktion wollte der Ortsverband vor allem ältere Menschen und andere besonders gefährdete Personen für die Risiken großer Hitze sensibilisieren. Denn gerade unterwegs, beim Einkaufen oder bei Erledigungen, wird ausreichendes Trinken schnell vergessen. Gleichzeitig sollte das kostenlose Wasser allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geldbeutel.
Dank des engagierten ehrenamtlichen Teams konnte die Aktion kurzfristig vorbereitet werden. Ein Lieferant stellte 1.000 Flaschen Mineralwasser à 0,3 Liter bereit. Ein nahegelegener Supermarkt unterstützte die Aktion zusätzlich: Weil der VdK-Stand direkt am Eingang des Geschäfts aufgebaut war, konnten die Flaschen in zwei Chargen kühl bereitgestellt werden. Auch die erforderliche Sondernutzungsgenehmigung wurde innerhalb kurzer Zeit erteilt. Damit konnte es losgehen.
Schnell verteilt
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Innerhalb von nur vier Vormittagsstunden waren alle 1.000 Flaschen verteilt. Viele Passantinnen und Passanten bedankten sich für die Erfrischung und die Idee dahinter. Immer wieder hörte das Team am Stand: „Ich bin ja sowieso bei Euch Mitglied.“
Aber auch Menschen, die den VdK bislang kaum kannten, kamen ins Gespräch und informierten sich über die Arbeit und Angebote des Sozialverbands. So verband die Aktion praktische Hilfe mit Information und Öffentlichkeitsarbeit. Sie zeigte zugleich: Ehrenamtliches Engagement muss nicht groß beginnen. Manchmal reichen eine gute Idee, ein engagiertes Team und die Bereitschaft, einfach anzupacken!