Kategorie VdK-Zeitung Aktuelle Meldung Verbandsleben

„Wir geben vielen Mitgliedern ein zweites Zuhause“: Ein persönliches Interview mit Vize-Präsidentin Katharina Batz

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist Katharina Batz VdK-Mitglied. 2021 übernahm die Freudenbergerin den Vorsitz des größten nordrhein-westfälischen Kreisverbands Siegen-Olpe-Wittgenstein. Auf Landesebene bringt sie ihr wertvolles Wissen seit 20 Jahren als stellvertretende Präsidentin ein – und auf Bundesebene fungiert sie neben ihrer Tätigkeit als Vize-Präsidentin als Vorsitzende der Bundesfrauenkonferenz. Genug Gründe, um sie kurz vor ihrem 60. Geburtstag zu einem Blitzlicht-Interview zu treffen.

Portrait von Katharina Batz vor schwarzem Hintergrund
Katharina Batz

Liebe Frau Batz,
wir konfrontieren Sie jetzt mit einigen Kurzfragen – Augenzwinkern inklusive:

Kaffee oder Tee?
Früher Tee, aber seitdem ich einen Kaffeevollautomaten habe, trinke ich lieber Kaffee.

Frühaufsteherin oder Nachteule?
Weder noch. Ich stehe absolut ungern früh auf, bin ein Morgenmuffel und komme dann liebend gerne mal mit schlechter Laune rüber. Aber so nachts sehr lange wach bleiben, ist auch nicht mein Ding.

Meer oder Berge?
Im Augenblick das Meer. Früher war ich eindeutig ein Fan der Berge, aber seitdem wir regelmäßig nach Sylt fahren, liebe ich das Meer. Gleichwohl genieße ich es, im schönen Bergischen zu wohnen.

Telefonieren oder WhatsApp?
Ganz klar WhatsApp - Telefonieren gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Termine im Kalender oder alles im Kopf?
Kalender – bei der Masse an Terminen für den VdK oder für meine Kanzlei verliere ich sonst den Überblick.

Einkaufszettel oder „Ich merk mir das“?
‚Ich merke mir das‘ und dann vergesse ich die Hälfte (grinst). 

Hundeblick ignorieren oder sofort schwach werden?
Gucken Sie sich diesen kleinen Mann an (Anm. d. Red.: Hund Stubbs tobt gerade durchs Büro). Den kann ich nicht ignorieren und werde sofort schwach.
 
VdK-Sitzung oder Hundespaziergang?
Das ist eine ganz gemeine Frage. Ich kann da keine Prioritäten setzen. Am besten erst die Sitzung und danach folgt der Spaziergang.

VdK-Zeitung: Papier oder digital?
Papier. Ich gehöre noch zu den Menschen, die eine Zeitung gerne in der Hand halten.

„Das machen wir beim nächsten Mal“ oder „Wir machen das jetzt“?
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Welcher Mensch schiebt nicht gerne Unangenehmes gerne auf.

Selfie oder lieber fotografieren lassen?
Selfies mag ich überhaupt nicht.

Früh ins Bett oder „Eine Folge geht noch“?
Manchmal würde ich gerne noch eine Folge schauen, doch dann muss ich vorher meinen Hund ins Bett schicken. Meistens kommt der gegen 21:15 Uhr und macht unmissverständlich klar, dass der Tag vorbei ist. Mein Hund ist sehr fordernd.

Zum Schluss: Wo sehen Sie den VdK in der Zukunft?
Ich sehe den VdK weiterhin als einen Verband, der mit den Menschen und für die Menschen da ist. Gerade durch viele Veranstaltungen in unseren Ortsverbänden geben wir vielen Mitgliedern so etwas wie ein zweites Zuhause. Die Gemeinschaft vor Ort tut gut und hilft auch gegen Einsamkeit – gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Dies wird ein wichtiger Faktor sein – neben unserer Rechtsberatung und sozialpolitischen Arbeit. 

Das Interview führte Tobias Zaplata