VdK NRW würdigt im Landtag acht Menschen mit Behinderung

Von: Tobias Zaplata

Sozialverband ehrt zum 10. Mal Vorbilder für berufliche Teilhabe

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025 im Plenarsaal des Landtags zeigen stolz ihre Pokale(obere Reihe, von links): Susanne Höch, Faowzia Möwes, Slywia Knorr, Sharuja Thangakumaran und Delia Jung. Untere Reihe, von links: Marion Mellinghoff, Dennis Baaske und Tobias Koddebusch.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025 (obere Reihe, von links): Susanne Höch, Faowzia Möwes, Sylwia Knorr, Sharuja Thangakumaran und Delia Jung. Untere Reihe, von links: Marion Mellinghoff, Dennis Baaske und Tobias Koddebusch. Copyright: www.eventfotograf.in

Zum 10. Mal hat der Sozialverband VdK NRW Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung mit dem VdK-Preis „vilmA“ ausgezeichnet. Acht Gewinnerinnen und Gewinner strahlten gestern vor mehr als 200 geladenen Gästen im Plenarsaal des NRW-Landtags um die Wette und erhielten Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro.

Mit der Auszeichnung, die den Beinamen „vilmA“ trägt (vorbildlich, individuell, leistungsstark und motiviert in der Arbeitswelt), möchte der Sozialverband VdK NRW verdeutlichen, dass - und wie - die berufliche Teilhabe auch bei körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen gelingt. Es sind bewegende Geschichten von Menschen aus Coesfeld, Dinslaken, Essen, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Ratingen und Siegen.

André Kuper, diesjähriger Schirmherr und Präsident des Landtags: „Der vilmA-Preis ist einzigartig, weil er konkrete Erfolge von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt sichtbar macht, in Betrieben, Verwaltungen, Hochschulen oder Werkstätten. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind vielfache Mutmacher und vorbildliche menschliche ‚Leuchttürme‘. Der Preis würdigt ihre individuellen Leistungen, feiert die Vielfalt unserer Gesellschaft und ist ein inspirierendes Signal für Inklusion in Nordrhein-Westfalen.“

Peter Jeromin, Vize-Präsident des Sozialverbands VdK NRW: „Obwohl Fachkräfte fehlen, dauert für Menschen mit Behinderung die Jobsuche im Schnitt viele Monate länger als für Menschen ohne Beeinträchtigung. Der Weg zu mehr Teilhabe bleibt – ungeachtet einiger Fortschritte bei der Inklusion – weiterhin sehr beschwerlich. Genau deshalb soll der Preis ein deutliches Signal an die Arbeitswelt senden: Arbeitgeber sollten ihrer Verantwortung, Menschen mit Behinderung einzustellen, viel stärker nachkommen.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025 im Porträt:

Externer Link:https://nrw.vdk.de/events/vdk-preis-vilma/preistraeger2025