Geplante Einsparungen in der Pflege: VdK NRW schlägt Alarm

Der Sozialverband VdK NRW kritisiert die heutige Ankündigung von Gesundheitsminister Carsten Linnemann, angesichts steigender Kosten rund zehn Prozent in der Pflegeversicherung einzusparen.
VdK-Präsident Horst Vöge äußert sich wie folgt: "Kürzungen dürfen nicht zulasten Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen gehen. Wir als VdK befürchten, dass die eingesetzte Kommission, die bis Ende Januar Reformvorschläge vorlegen soll, nur eine Alibifunktion hat und vor allem dazu dient, Einsparungen für den Bundeshaushalt zu ermöglichen. Wir aber brauchen eine strukturelle Reform der Pflegeversicherung, kein Kürzungskonzept. Die bislang vorgelegten Maßnahmen sind unzureichend. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen tragen schon heute eine enorme finanzielle, körperliche und psychische Belastung. Weitere Einschnitte bei den Leistungen würden ihre Situation zusätzlich verschärfen.“