Duisburger Ratsmitglieder erleben Barrieren hautnah
● Verbände und Organisationen fordern mehr Barrierefreiheit
● OB Sören Link kündigt gesondertes Treffen an

Fehlende Aufzüge, zu schmale Gehwege, kaum abgesenkte Bordsteine oder wahllos abgestellte E-Roller – in Duisburg gibt es unzählige Hindernisse und Barrieren für mobilitätseingeschränkte Menschen. Darauf machten gestern der Sozialverband VdK NRW, der Blinden- und Sehbehindertenverband Duisburg, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Bürgerinitiative Duisburg in WALLung vor der Ratssitzung in der Mercatorhalle aufmerksam.
Im Mittelpunkt der Aktion stand ein eigens aufgebauter Parcours. Mit Rollstuhl, Rollator, Blindenstock oder einer speziellen Simulationsbrille erlebten zahlreiche Ratsmitglieder selbst, wie schwer und gefährlich es im Alltag sein kann, alltägliche Barrieren zu überwinden.
Die Verbände und Organisationen machten deutlich, dass Barrierefreiheit kein Randthema ist, sondern eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Mit Erfolg! Oberbürgermeister Sören Link kündigte ein gesondertes Treffen an, um über konkrete Verbesserungen zu beraten.




















