Auch Beamte müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen

Von: Tobias Zaplata

VdK NRW reagiert auf Vorschläge der DGBkurz fürDeutscher Gewerkschaftsbund-Rentenkommission

Eine ältere Frau und ein älterer Mann mit einer Demopappe mit der Aufschrift "Rente für alle!". Die Frau bläst in eine Trillerpfeife, hält eine Ratsche in der Hand.
© VdK

Der Sozialverband VdK NRW begrüßt das Ziel der DGBkurz fürDeutscher Gewerkschaftsbund-Rentenkommission, die Alterssicherung gerechter zu gestalten und Altersarmut wirksam zu bekämpfen. Auch der VdK fordert, dass die gesetzliche Rente den Lebensstandard im Alter sichert.

Aus Sicht des Verbandes greift der Vorschlag jedoch zu kurz, wenn die Einbeziehung aller Erwerbstätigen nicht konsequent berücksichtigt wird. „Wir brauchen eine breitere Beitragsbasis. Deshalb müssen künftig neben Selbstständigen und Abgeordneten auch Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Sie fehlen in der Vorschlagsliste“, betont VdK-Präsident Horst Vöge.

Zudem fordert der VdK NRW, den Grundsatz „Reha vor Rente“ effektiver umzusetzen und den Reha-Deckel ersatzlos abzuschaffen. „Versicherte müssen frühzeitig die Rehabilitation erhalten, die sie benötigen, um ihre Gesundheit und Erwerbsfähigkeit möglichst lange zu erhalten. Finanzielle Begrenzungen dürfen notwendige Reha-Maßnahmen nicht verhindern“, erklärt Horst Vöge.