Erfolgreiche Arbeit des VdK fortsetzen!“: Interview mit dem Vorsitzenden des VdK-Kreisverbands Bielefeld
Wolfgang Lohmann ist seit März 2007 Mitglied im größten deutschen Sozialverband und seit August 2024 Vorsitzender des VdK Kreisverbands Bielefeld. Im Interview berichtet er über sein Engagement für den VdK.

Herr Lohmann, was liegt Ihnen bei Ihrer Tätigkeit für den VdK besonders am Herzen? Welche Schwerpunkte setzen Sie?
Besonders am Herzen liegt mir die Arbeit mit unseren vier Ortsverbänden. Gespräche und Hilfestellungen festigen meiner Meinung nach den Zusammenhalt, daher strebe ich einen ständigen Dialog an. Wichtig ist es aber auch, dass es im Kreisbüro selbst „rund läuft“. Dafür setze ich mich ein. Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit: Den VdK insgesamt noch bekannter machen. So nehme ich beispielsweise an Veranstaltungen teil, stelle mich und die Aufgaben unseres Sozialverbands vor, rede mit Menschen und „netzwerke“. Wenn mir das gelingt, bin ich zufrieden.
Wodurch zeichnet sich der Kreisverband Bielefeld besonders aus?
Eine Besonderheit unseres Kreisverbands ist sicherlich die Beratungsgemeinschaft, die wir in Bielefeld zusammen mit den Kreisverbänden Gütersloh, Herford, Minden-Lübbecke und Lippe-Detmold bilden. Das ist so in dieser Form einzigartig in NRW - ein Netzwerk mit Erfolg. Darüber bin ich sehr froh und möchte natürlich auch, dass es so bleibt. Unser Kreisverband hat es geschafft, die Arbeit im Sinne der Mitglieder deutlich effizienter zu gestalten. Das war eine Herausforderung, die wir in Teamarbeit gemeinsam erfolgreich angegangen sind und Tag für Tag aufs Neue meistern.
Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des VdK. Wie kann man es Ihrer Meinung nach wirksam und nachhaltig stärken?
Heutzutage ist das leider nicht einfach! Menschen dazu zu bewegen, ein Ehrenamt auszuüben, ist mehr denn je eine Herausforderung. Denn man muss ihnen etwas bieten. Ich sage immer: Du engagierst Dich für soziale Gerechtigkeit in einer tollen Truppe, und man erfährt dafür viel Dankbarkeit und Gemeinschaft! Aber das reicht nicht allen. Ich habe einmal die Antwort bekommen: „Ich bezahl doch keinen Mitgliedsbeitrag, damit ich dann noch arbeiten darf.“ Hier ist aus meiner Sicht die Politik deutlich stärker als bisher gefragt, auch finanzielle Anreize zu schaffen, damit sich Ehrenamt „noch mehr lohnt“. Denn Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement ist schon vorhanden. Man sollte immer daran denken: Der Ehrenamtler hält, wie man so schön sagt, „den Laden zusammen“!
Gibt es demnächst besondere Highlights in Ihrem Kreisverband?
Wir haben für das laufende Jahr und auch darüber hinaus verschiedene Veranstaltungen in Planung. Das sind beispielsweise Tagesfahrten, gemeinsame Treffen zum Frühstücken, Kaffeeklatsch, Stammtische, ein Sommergrillfest und manch spontane Veranstaltung. Da sind unsere Ortsverbände sehr aktiv und kreativ.
Was wünschen Sie sich, um Ihre erfolgreiche Arbeit im VdK noch weiter voranzubringen?
Erfolgreiche Arbeit funktioniert nur mit einem gut eingespielten Vorstand – und den haben wir mittlerweile in Bielefeld. Die Bereitschaft etwas zu bewegen, ist sehr groß, und das spürt man auch. Mit diesem Vorstandsteam und mit „meinen Damen“ im Kreisbüro, kann man nur erfolgreich sein!