Frauen in NRW: Zahlen und Fakten
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Nahezu jede Zweite der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in NRW ist laut Bundesagentur für Arbeit in Teilzeit tätig. Bei den Männern ist es lediglich rund jeder Achte. Frauen arbeiten vor allem in kaufmännischen, sozialen und medizinischen Berufen.
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3,4
So viele Millionen Frauen in NRW sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, bei den Männern sind es knapp vier Millionen. In den vergangenen Jahren wuchs die Zahl bei den Frauen allerdings immer leicht stärker an als bei den Männern.
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Bei einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer von 25,93 Euro und der Frauen von 21,89 Euro verdienen Frauen im Schnitt 4,04 Euro weniger als Männer. Im Laufe der letzten neun Jahre verringerte sich der Gender Pay Gap (Abstand zwischen Entgelt Männer / Frauen) dabei von 23 Prozent im Jahr 2015 auf 16 Prozent im Jahr 2024.
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21,1
So viel Prozent der Frauen im Alter von 65 und mehr sind laut IT.NRW von Altersarmut betroffen. Damit sind Frauen in NRW einem um 5,1 Prozentpunkte höheren Armutsrisiko ausgesetzt als gleichaltrige Männer.
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51,4
So viel Prozent unserer VdK-Mitglieder in Nordrhein-Westfalen sind weiblich. Die meisten von ihnen (42 Prozent) sind zwischen 56 und 65 Jahren alt.
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72
Die häusliche Pflege wird vor allem von Frauen geleistet. 72 Prozent und damit fast drei Viertel der Pflegenden sind nach Angaben von IT.NRW weiblich. Auch beim Anteil der Pflegebedürftigen sind Frauen mit 60 Prozent am häufigsten betroffen.
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2025
Der vierte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2025 zeigt, dass die Folgen des Klimawandels Frauen eher treffen als Männer. So haben etwa ältere Frauen ein höheres Gesundheitsrisiko als Männer. Und bei Extremtemperaturen übernehmen Frauen deutlich mehr Sorgearbeit als Männer für Kinder, Ältere, Kranke und Pflegebedürftige.
