Steigende Benzinpreise: VdK NRW schlägt Alarm wegen Krankentransporten
Aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Kosten für Benzin und Gas befürchtet der Sozialverband VdK NRW, dass dies auch Auswirkungen auf die Kosten für Krankentransporte und Krankenfahrten haben könnte.

Immer mehr Fahrdienste klagen über Kostenexplosionen und drohen damit, ihre Fahrten wie beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern komplett einzustellen.
VdK-Präsident Horst Vöge warnt ausdrücklich vor dieser drohenden Versorgungslücke: „Es steht außer Frage, dass eventuelle Kostendiskussionen nicht auf dem Rücken von chronisch Kranken, mobilitätseingeschränkten Menschen oder Pflegebedürftigen ausgetragen werden. Hinzu kommt, dass die Betroffenen nicht zusätzlich verunsichert werden dürfen und aus Angst vor höheren Kosten für Transportscheine, Arztbesuche gemieden werden“.
Wie schwierig sich die Verhandlungen gestalten könnten, zeigt auch der aktuelle Streit zwischen Kommunen und Krankenkassen um die Kosten für Rettungseinsätze und den sogenannten Leerfahrten.
Auch hier wurden schnell Eigenanteile von bis zu 267 Euro für Patientinnen und Patienten ins Spiel gebracht. Diese konnten zwar vorübergehend verhindert werden, dennoch warnt der Sozialverband VdK NRW weiterhin davor, die Kostenfrage einseitig auf die Patientinnen und Patienten abzuwälzen und fordert eine schnelle Einigung in den aktuellen Verhandlungen.