Folgende Unterlagen benötigen wir von Ihnen für die Beratung:
Pflegeantrag
Personalausweis, Krankenversichertenkarte, Name und Anschrift des Hausarztes und der Fachärzte, aktuelle Arztberichte und Krankenhausberichte, Medikamentenplan, Liste der Diagnosen, falls vorhanden: Reha-Berichte, Entlassungsberichte oder Therapieberichte, falls vorhanden: Schwerbehindertenausweis und Feststellungsbescheid, ggf. Vollmacht oder Betreuerausweis, wenn jemand den Antrag für Sie stellt.
Nach Eingang des Antrags beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst mit einer Begutachtung. Dafür sind die ärztlichen Unterlagen und eine möglichst genaue Beschreibung der Einschränkungen im Alltag besonders wichtig.
Rentenantrag
Gültiger Personalausweis oder Reisepass, Rentenversicherungsnummer, Steuer-Identifikationsnummer, IBAN Ihrer Bankverbindung, Krankenversicherungskarte bzw. Angaben zu Ihrer Krankenkasse, letzter Versicherungsverlauf der Deutschen Rentenversicherung (falls vorhanden), Schwerbehindertenausweis oder Feststellungsbescheid, wenn Sie eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen, Nachweise über noch nicht erfasste Versicherungszeiten (z. B. Ausbildung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit), falls Lücken im Versicherungsverlauf bestehen.
Wenn Sie eine Altersrente beantragen (z. B. Altersrente für schwerbehinderte Menschen), benötigen Sie in der Regel diese Formulare der Deutschen Rentenversicherung:
* R0100 – Antrag auf Versichertenrente (Hauptantrag).
* R0810 – Angaben zur Krankenversicherung der Rentner (wird häufig zusammen mit dem Rentenantrag benötigt).
* Je nach persönlicher Situation können weitere Anlagen erforderlich sein (z. B. bei Hinzuverdienst oder besondere Versicherungszeiten).
Schwerbehinderung
Persönliche Unterlagen
Personalausweis oder Reisepass, Steuer-Identifikationsnummer, Rentenversicherungsnummer,
Krankenversicherungsnummer und Name der Krankenkasse, VdK-Mitgliedsausweis (wenn der Antrag über den VdK gestellt wird).
Medizinische Unterlagen
Liste aller Erkrankungen und Beschwerden, Liste aller Medikamente, aktuelle Arztberichte und Facharztbefunde, Krankenhaus-Entlassungsberichte, Reha-Berichte, psychologische oder psychiatrische Befunde (falls vorhanden), MRT-, CTkurz fürComputer-Tomographie-, Röntgen- oder Laborbefunde (soweit relevant), Schmerzprotokoll oder Symptomtagebuch (falls vorhanden)
Ärzte und Behandlungen
Namen und Anschriften aller behandelnden Ärzte, Fachrichtung der Ärzte, letzte Behandlung (Monat/Jahr), Aufstellung aller Krankenhaus- und Reha-Aufenthalte der letzten zwei Jahre mit Zeitraum und Klinik
Weitere Nachweise
Pflegegradbescheid (falls vorhanden), Gutachten des Medizinischen Dienstes (MDkurz fürMedizinischer Dienst) (falls vorhanden), Rentengutachten oder Gutachten anderer Behörden (falls vorhanden), Bescheide über andere Sozialleistungen (falls vorhanden)
Vor dem Antrag
Mit allen behandelnden Ärzten über den Antrag sprechen, die Ärzte bitten, in ihren Berichten nicht nur Diagnosen, sondern vor allem die Auswirkungen auf den Alltag und die Funktionsbeeinträchtigungen zu beschreiben. Das ist für die GdBkurz fürGrad der Behinderung-Bewertung besonders wichtig.
Sozialhilfe/Pflegeheim
Personalausweis oder Reisepass, Krankenversichertenkarte, Bescheid über den Pflegegrad, ärztliches Attest oder Arztbericht, aktueller Medikamentenplan, Impfpass (falls vorhanden), Schwerbehindertenausweis (falls vorhanden), Vorsorgevollmacht, Betreuerausweis oder Patientenverfügung (falls vorhanden), Rentenbescheid und Einkommensnachweise (insbesondere wenn Sozialhilfe oder Hilfe zur Pflege beantragt wird), Kontaktdaten der Angehörigen, Heimvertrag und SEPA-Lastschriftmandat (werden meist vom Heim ausgehändigt und unterschrieben), bei Verlegung aus Krankenhaus oder ambulanter Pflege: Pflegeüberleitungsbogen und vorhandene Pflegedokumentation.