Sprechzeiten
Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, sind wir grundsätzlich montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr für Sie erreichbar.
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VdK - Servicestelle
Wir sind für Sie da!
VdK Ortsverband Anröchte-Erwitte
Ansprechpartner Helmut Tschernenko
Mobil: 0151 11 222 800
E-Mail: ov-anroechte@vdk.de
Liebe Mitglieder und Interessierte,
der VdK-Ortsverband Anröchte-Erwitte betreut inzwischen rund 560 Mitglieder und engagiert sich dabei in vielen Bereichen weit über das hinaus, was in einem Ortsverband üblicherweise geleistet werden kann.
Dieses Engagement ist ausschließlich ehrenamtlich. Unser Vorstand investiert dafür einen erheblichen Teil seiner Freizeit – teilweise 40 Stunden und mehr pro Woche. Mit steigenden Mitgliederzahlen und einem deutlich zunehmenden Beratungs- und Unterstützungsbedarf wachsen auch die Anforderungen an unser Ehrenamt.
Damit wir unseren Mitgliedern auch weiterhin den gewohnt umfassenden Service bieten können, sind einige Grundregeln notwendig. Wir bitten Sie daher herzlich um Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.
Der VdK ist eine Gemeinschaft, die von der Solidarität und dem Engagement ihrer Mitglieder lebt.
Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass wir unsere begrenzten ehrenamtlichen Kapazitäten in erster Linie für unsere Mitglieder einsetzen müssen. Wenn Sie Unterstützung durch unseren Ortsverband wünschen, freuen wir uns selbstverständlich, wenn Sie Teil unserer Gemeinschaft werden.
Unser gesamter Vorstand entrichtet selbst den regulären Mitgliedsbeitrag und engagiert sich zusätzlich ehrenamtlich für den Verband. Unser gemeinsamer Erfolg zeigt sich nicht nur in zufriedenen Mitgliedern, sondern auch darin, dass unsere Gemeinschaft stetig wächst.
Der VdK hilft Ihnen dabei, berechtigte sozialrechtliche Ansprüche durchzusetzen. Dabei ist allerdings wichtig: Der VdK entscheidet nicht darüber, ob ein Anspruch besteht.
Ob und in welchem Umfang beispielsweise eine Behinderung oder ein Pflegebedarf anerkannt wird, entscheiden die jeweils zuständigen Behörden und Stellen auf Grundlage der vorliegenden medizinischen und sonstigen Unterlagen.
Deshalb sind aussagekräftige ärztliche Unterlagen von entscheidender Bedeutung. Subjektiv empfundene Einschränkungen können wir nachvollziehen und ernst nehmen. Für ein Verwaltungs- oder Gerichtsverfahren müssen gesundheitliche Einschränkungen jedoch entsprechend medizinisch dokumentiert sein.
Je besser die erforderlichen Unterlagen zusammengestellt sind, desto besser können wir Sie unterstützen.
Bitte stellen Sie deshalb – soweit vorhanden – die relevanten medizinischen Unterlagen der vergangenen drei Jahre zusammen. Dies gilt insbesondere bei Anträgen auf Feststellung einer Behinderung oder bei der Begutachtung des Pflegegrades.
Unvollständige Unterlagen führen häufig zu Rückfragen, Verzögerungen oder dazu, dass wichtige gesundheitliche Einschränkungen bei der Entscheidung nicht ausreichend berücksichtigt werden können.
Bei Fragen zu besonderen oder eher seltenen Rechtsgebieten, beispielsweise zur Opferentschädigung, wenden sich unsere Mitglieder und diejenigen, die Mitglied werden möchten, bitte direkt an den ersten Vorsitzenden.
Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und begleiten Sie – soweit dies im Rahmen unserer ehrenamtlichen Möglichkeiten möglich ist – durch das Verfahren.
Im VdK-Ortsverband Anröchte-Erwitte erhalten Sie beispielsweise Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen. Bei Bedarf können wir Sie auch bei einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst unterstützen.
Wir helfen Ihnen dabei, Ihre berechtigten Ansprüche aus dem Sozialrecht wahrzunehmen und durchzusetzen.
Die Entscheidung darüber, wie eine Erkrankung, Behinderung oder Einschränkung bewertet wird, treffen jedoch ausschließlich die zuständigen Behörden, Gutachter oder Gerichte.
Bitte wenden Sie sich so früh wie möglich an uns.
Wenn Sie beispielsweise einen Bescheid, eine Einladung zu einer Begutachtung oder eine andere Terminsache erhalten, warten Sie bitte nicht bis kurz vor Ablauf einer Frist.
Je früher wir von Ihrem Anliegen wissen, desto besser können wir prüfen, wie wir Sie unterstützen können und welche Schritte erforderlich sind.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass der VdK keine Anträge allein deshalb unterstützt, weil sich jemand eine bestimmte Vergünstigung oder Leistung wünscht.
Ein Schwerbehindertenausweis, ein bestimmter Pflegegrad oder eine Parkerleichterung setzt immer voraus, dass die gesetzlichen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind.
Unser Ziel ist deshalb nicht, möglichst viele Anträge zu stellen, sondern unsere Mitglieder sachgerecht, ehrlich und erfolgversprechend zu unterstützen.
Wir werden Ihnen daher auch offen sagen, wenn nach den uns vorliegenden Informationen die gesetzlichen Voraussetzungen voraussichtlich nicht erfüllt sind. Das kann im Einzelfall enttäuschend sein, gehört für uns aber zu einer seriösen und verantwortungsvollen Beratung.
Zum Schluss möchten wir um etwas bitten, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Bitte gestehen Sie auch unseren Ehrenamtlichen ein Mindestmaß an Freizeit zu.
Am zuverlässigsten und schnellsten können wir Ihr Anliegen bearbeiten, wenn Sie uns per E-Mail oder Brief kurz mitteilen,
So können wir Ihr Anliegen in Ruhe prüfen und uns gezielt darauf vorbereiten.
Gemeinsam für eine starke Gemeinschaft
Wir sind überzeugt, dass wir unseren Mitgliedern auch weiterhin einen umfassenden und persönlichen Service bieten können.
Das gelingt aber nur, wenn wir unsere ehrenamtlichen Ressourcen sinnvoll einsetzen und alle Beteiligten ihren Teil dazu beitragen.
Wir danken Ihnen daher für Ihr Verständnis, Ihre Rücksichtnahme und Ihre Unterstützung unseres Ehrenamtes.
Herzlichen Dank!
Ihr Vorstand
VdK-Ortsverband Anröchte-Erwitte
Unsere mehr als 420.000 Mitglieder können sich in sozialrechtlichen Fragen von juristisch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten und vertreten lassen. Die Beratung erfolgt im Regelfall durch den Kreisverband. Das ist unser Rechtsdienstleitungspaket.
• Schwerbehindertenrecht: Feststellung des Grads der Behinderung (GdBkurz fürGrad der Behinderung) und Merkzeichen, Schwerbehindertenausweis, Änderungsanträge, Leistungen zur selbstbestimmten Lebensführung (Eingliederungshilfe), Informationen zu Nachteilsausgleichen
• Gesetzliche Rentenversicherung: Allgemeine Beratung zu den Voraussetzungen von Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten, Kindererziehungszeiten, Rehabilitation, überschlägige Prüfung von Versicherungsverläufen und Rentenbescheiden, keine Rentenberatung und -berechnung, Keine Erstanträge für Erwerbsminderung / Altersrente / Hinterbliebenenrente
• Gesetzliche Pflegeversicherung*: Feststellung des Pflegegrads, häusliche Pflege, Pflegegeld, Leistungen bei stationärer Pflege, Hilfsmittel, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Renten- und Unfallversicherung für Pflegepersonen
* Im Bereich der Pflege berät und vertritt der VdK auch Personen, die privat pflegeversichert sind. Das bezieht sich allerdings ausschließlich auf Leistungen, die im SGB XI für gesetzlich und privat versicherte Personen gleichermaßen geregelt sind wie etwa die Festlegung des Pflegegrades. Hintergrund ist, dass diese Leistungen im Streitfall vor dem Sozialgericht eingeklagt werden können, während im übrigen der Rechtsweg zu den Zivilgerichten führt, bei denen der VdK nicht klagebefugt ist. Auf das besondere Kostenrisiko ist hinzuweisen: im Unterliegensfall sind die gegnerischen Anwaltskosten zu tragen.
• Gesetzliche Unfallversicherung: Arbeits- / Wegeunfall, Berufskrankheit, Übergangsgeld, Verletztenrente
• Gesetzliche Krankenversicherung: Heil- und Hilfsmittel, Krankengeld, Medizinische Rehabilitation / Kur
• Arbeitslosenrecht: Berufliche Bildung, Umschulung, Sperrzeiten, Arbeitslosengeld, kein Ausfüllen von Anträgen
• Grundsicherung: Grundsicherung im Alter, für Arbeitssuchende und bei Erwerbsunfähigkeit, Sozialhilfe
• Soziales Entschädigungsrecht: Kriegsopferfürsorge und -versorgung, Opferentschädigungsrecht, Soldatenversorgungsgesetz, Impfschäden
• Rückforderungsfälle bei Überzahlung von Geldleistung: z. B. Überzahlung von Rente bei Überschreiten der Zuverdienstgrenze
Verbandsklagerecht nach BGG für Menschen mit Behinderung
Über den Landesverband kann Verbandsklage bei Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot von Menschen mit Behinderung und/ oder gegen die Verpflichtung zum Abbau von Barrieren eingereicht werden. Voraussetzung für ein Klageverfahren sind hinreichende Erfolgsaussichten. Weiterhin muss es sich um einen Fall handeln, bei dem die Diskriminierung oder die Unterlassung der Beseitigung einer Barriere über den Einzelfall hinaus richtungweisend für die Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen ist.
Satzungsrechtlich können wir in einigen Rechtsgebieten keine Beratung und rechtliche Vertretung anbieten.
Leider können wir Sie in folgenden Bereichen nicht unterstützen:
In Zweifelsfällen entscheidet der Landesverband darüber, ob eine Vertretung erfolgen kann.
Wir unterstützen Sie in vielen Bereichen bei der Antragstellung - einige Rechtsgebiete sind aber davon ausgenommen.
Mehr dazu unter: Externer Link:Ausfüllen von Leistungsanträgen
Sofern Sie gegen einen Bescheid Widerspruch oder gegen einen Widerspruchsbescheid Klage einreichen wollen, so können Sie dies zur Fristwahrung selbst bei der zuständigen Behörde / beim zuständigen Sozialgericht schriftlich mittels eigenhändiger Unterschrift sowie Ort und Datum, unter Angabe Ihrer Adresse, Aktenzeichen der Behörde sowie unter Beifügung einer Kopie des oder der Bescheide innerhalb der Rechtsbehelfsfrist von einem Monat ab Zugang tun:
Herunterladen:Muster Widerspruch (PDF, 383 KB, Datei ist nicht barrierefrei ⁄ barrierearm)
Herunterladen:Musteranschreiben Widerspruch (DOCX, 21 KB, Datei ist nicht barrierefrei ⁄ barrierearm)
Herunterladen:Muster Klageeinlegung (PDF, 383 KB, Datei ist nicht barrierefrei ⁄ barrierearm)
Herunterladen:Musteranschreiben Klageeinlegung (DOCX, 19.85 KB, Datei ist nicht barrierefrei ⁄ barrierearm)
Den Mitgliedern, die bereits gegen einen Bescheid fristwahrend Widerspruch oder gegen einen Widerspruchsbescheid Klage eingereicht haben oder dies tun wollen und eine Vertretung durch den Sozialverband VdK wünschen, können sich hierzu telefonisch oder per-E-Mail mit ihrem zuständigen Kreisverband in Verbindung setzen. Bitte informieren Sie anschließend die zuständige Behörde über den vereinbarten Termin mit unserer Rechtsberatung!
Wer im Sozialrecht Unterstützung benötigt, ist bei uns an der richtigen Adresse und profitiert von zahlreichen Vorteilen! Für einen Beitrag von monatlich 6,50 Euro pro Person können Sie jetzt Mitglied beim Sozialverband VdK NRW werden. Partner- und / oder Familientarife etc. bieten wir nicht an.