Kategorie Ortsverband Beckum
Datum

Vortrag ‚Tipps und Umgang zum Thema Schwerhörigkeit‘ bei Kaffee & Klatsch

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Uhrzeit bis Uhr

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Ort
DRK-Heim
Obere Wilhelmstraße 124
59269 Beckum
Vortrag Ulrike Kolar
Vortrag Ulrike Kolar © VdK OV Beckum

„Schreien hilft nicht“ – Wissenswertes zum Thema Schwerhörigkeit
Ein voll besetzter Saal im DRKkurz fürDeutsches Rotes Kreuz-Heim zeigte, wie groß das Interesse am Thema Schwerhörigkeit ist. Beim VdK-Treffen „Kaffee & Klatsch“ Anfang August informierte Ulrike Kolar, Geschäftsführerin des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB), Landesverband NRW e.V., über die Herausforderungen, die eine Hörminderung im Alltag mit sich bringt. Unterstützt wurde sie von Susanne Schmidt, Vorsitzende des DSB-Landesverbandes NRW.
„Was kann ich tun, wenn ich selbst schwerhörig bin?“ oder „Wie spreche ich richtig mit einem schwerhörigen Menschen?“ – auf diese und viele weitere Fragen gab Ulrike Kolar praktische Antworten.
Dabei wurde deutlich: Offenheit ist ein wichtiger Schritt. Wer seinem Gegenüber mitteilt, dass er schwerhörig ist, erleichtert die Kommunikation. Und auch wenn es zunächst naheliegend erscheint: Lauter sprechen oder gar Schreien hilft nicht. Im Gegenteil – Schreien kann die Sprache verzerren und das Verstehen erschweren. Besser ist es, einander anzuschauen, langsam und deutlich zu sprechen und das Gesicht gut sichtbar zu halten.
Susanne Schmidt gab anschließend einen Überblick über moderne technische Hilfen.
Hörgeräte können heute beispielsweise über eine App individuell eingestellt werden. Signale von Telefon, Türklingel oder Rauchmeldern können direkt an das Hörgerät übertragen werden. Auch Apps, die gesprochenes Wort bei Vorträgen in Text umwandeln, erleichtern die Teilnahme an Veranstaltungen.
Der informative Vortrag kam bei den Gästen sehr gut an. Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich mit den Referentinnen auszutauschen.
Mit Applaus und einem kleinen Präsent bedankten sich die Gäste und der VdK-Vorstand bei Ulrike Kolar und Susanne Schmidt für den interessanten Nachmittag und die vielen hilfreichen Anregungen.
Die Botschaft des Nachmittags war klar: Gute Kommunikation braucht keine Worte, lauten sondern Verständnis und Rücksichtnahme.