Kategorie Kreisverband Düsseldorf

VdK und Behindertenrat gestalten Düsseldorfer Nahverkehrsplan mit

Norbert Zielonka und Peter Ries sind für den VdK im Behindertenrat
Norbert Zielonka © P.r.

Von Peter Ries 

Der Behindertenrat Düsseldorf stellt die Weichen für einen inklusiveren ÖPNV und hat Norbert Zielonka in den neu konstituierten Fahrgastbeirat der Rheinbahn entsandt.

Nach der ersten absolvierten Sitzung nimmt das Gremium nun seine Arbeit auf. Der Fahrgastbeirat ist ein zentraler Baustein bei der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Das erklärte Ziel der Rheinbahn, der Stadtverwaltung und des beauftragten Planungsbüros ist eine messbare Qualitätssteigerung im öffentlichen Nahverkehr. Zielonka bringt dafür breite Fachexpertise mit: Er ist stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender des VdK Düsseldorf, leitet dort die Pflegescouts und agiert im Behindertenrat als Sprecher des Runden Tischs Bauen.

Die praktischen Anforderungen der Fahrgäste stehen im Zentrum seiner Beiratsarbeit. Wichtige Themen sind hierbei die barrierefreie Gestaltung von Haltestellen, optimale Taktzeiten, verlässliche Linienverbindungen sowie zügige Umstiegsmöglichkeiten.

"Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt - ob behindert oder nicht", betont Zielonka mit Blick auf seine neue Aufgabe. Um die Perspektive der Betroffenen wirksam in die Gremienarbeit einzubringen, sind Mitglieder aufgerufen, ihre Anregungen, Hürden und konkreten Wünsche aus dem Alltag einzureichen. Norbert Zielonka sammelt diese Rückmeldungen, Ideen und Hinweise unter der E-Mail-Adresse: zielonka-n@t-online.de, um sie gebündelt in den Fahrgastbeirat einzubringen.

Info:

Der Fahrgastbeirat bildet das Fundament für eine langfristige Einbindung der Bevölkerung. Künftig bündelt das Verkehrsunternehmen seine Beteiligungsangebote unter dem Namen „Anschluss: Zukunft“, um einen stetigen Austausch mit den Passagieren zu verankern. 

​Im Mittelpunkt stehen ganz praktische Alltagsthemen. Diskutiert werden unter anderem die Barrierefreiheit, die Ausstattung von Bussen und Bahnen sowie die spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen wie Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen. 

​Der Ansatz setzt auf eine Kombination aus digitalen Angeboten und direkten Gesprächen. Während digitale Werkzeuge eine breite Resonanz ermöglichen, soll der persönliche Austausch in den Arbeitsgruppen für die nötige inhaltliche Tiefe sorgen. Ziel ist es, Rückmeldungen aus der Praxis direkt in die Weiterentwicklung des Nahverkehrs einfließen zu lassen.