VdK bringt Bänke „am Stein“ zurück
Zwei neue Bänke stehen seit Kurzem wieder „am Stein“ vor der Kita St. Marien in Steinbeck. Der Treffpunkt erhält damit seine alte Funktion zurück. Jetzt fehlt nur noch ein Mast für den Maibaum. Vor dem Neubau der Kita St. Marien in Steinbeck, neben einem großen Findling, der auch als „Dicker Stein“ bekannt ist, hat der VdK-Ortsverband zusammen mit der Gemeinde Recke zwei neue Bänke aufgestellt. Ursprünglich hatte das VdK-Gründungsmitglied Albert Ostendorf den Stein 1989 anlässlich der 800-Jahr-Feier als zentralen Versammlungsort errichtet. Im Laufe der Jahre kamen zwei Bänke hinzu, die von den Bürgern gut angenommen wurden. Während der Neubauphase des Baugebiets Brockmöller und des Kindergartens verschwanden die alten Bänke allerdings, worüber viele Senioren sehr traurig waren. Denn der Platz „am Stein“ war für viele ein fester Treffpunkt.
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Nachdem die Gemeinde zunächst keine neuen Bänke vor der Kita aufstellen wollte, weil man Sorge hatte, dass der Platz zu gefährlich sei, wenn die Senioren mit ihren Rollatoren die Straße querten. Zudem war anfangs ohne abgesenkte Bordsteine geplant worden. Doch Jennifer Kölker (Die Linke) und Wolfgang Kölker, der seinerzeit noch für die CDUkurz fürChristlich Demokratische Union im Rat saß, und gleichzeitig Vorsitzender des VdK Steinbeck ist, setzten sich in der politischen Diskussion für die Bänke ein.
Aus den Reihen der VdK-Mitglieder kam schnell die Idee, eine Bank zu spenden, eine weitere finanzierte die Gemeinde Recke.
Die neuen Bänke sind nun so platziert, dass sie weder die Sicht behindern noch eine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen. Rollstuhlfahrer, wartende Eltern und Wanderer des Teutoschleifchens können sich sicher hinsetzen und die Umgebung genießen. „Ein gelungenes Projekt bürgerschaftlichen Einsatzes“, sagte der VdK-Vorsitzende Wolfgang Kölker. Ein Notfallpunkt werde zukünftig noch auf einer der Bänke angebracht, und ein neuer Papierkorb soll für Sauberkeit im Umfeld sorgen. Einige VdK-Mitglieder haben die Bänke bereits getestet und sind begeistert. „Das ist Mehrwert für den Ortskern“, waren sie sich einig.
Was noch fehlt, ist ein Mast für einen Maibaum, der ebenfalls vor dem Kita-Umbau jedes Jahr am Findling aufgestellt wurde. Federführend waren hier die Kameraden der Feuerwehr, insbesondere die Mitglieder der Ehrenabteilung. „Wir sind dabei, in Kooperation mit anderen Steinbecker Vereinen, einen neuen Mast in Eigenregie aufzubauen“, sagt Löschzugführer Raphael Hachmann. Spätestens um 1. Mai 2026 soll dann wieder ein Maibaum aufgestellt werden und vielleicht wird zu Weihnachten sogar ein geschmückter Weihnachtsbaum folgen.(Von Heinrich Weßling)