Kategorie Ortsverband Uedem

Starkes Zeichen des Friedens

Am Ehrenmal gedachte der Ortsverband Uedem gemeinsam mit befreundeten Vereinen, der Bundeswehr und der Gemeinde Uedem der Opfer von Krieg und Gewalt.
Am Ehrenmal gedachte der Ortsverband Uedem gemeinsam mit befreundeten Vereinen, der Bundeswehr und der Gemeinde Uedem der Opfer von Krieg und Gewalt. © Franz Geib

Starke Zeichen des Friedens hat der Ortsverband Uedem im Sozialverband VdK als Grundpfeiler in seiner Vereinssatzung zementiert und dieses am Volkstrauertag nochmals eindrucksvoll bekräftigt, als er gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Uedem, der Bundeswehr, befreundeten Vereinen und vielen Bürgern der Opfer von Gewalt und Krieg gedachte.

Uedem.  In einem Schweigemarsch zogen die Abordnungen vom Marktplatz gen Ehrenmal, wo die zentrale Gedenkfeier stattffinden sollte und von Karl-Heinz Hermsen, dem Vorsitzenden des Ortsverbands begrüßt wurden. “Der Krieg endet nicht mit einem Waffenstillstand”, erinnerte Hermsen sowohl an die beiden Weltkriege und auch daran, dass im Gaza-Streifen die kriegerischen Auseinandersetzungen ruhen, doch die Folgen spürbar sind, denn sie hinterließen und hinterlassen neben Trümmern und öden Landstrichen vor allem “Traumatisierte, Witwen und Waisen”. 

Leid endet nicht mit Waffenstillstand 

 

Gleichwohl ließ er der Hoffnung viel Raum, schließlich sei der Volkstrauertag ein Tag der Versöhnung, und dieser gäbe den Hinterbliebenen und nachfolgenden Generationen den Auftrag aus der Geschichte zu lernen und sich gemeinsam für eine friedliche Zukunft einzusetzen: “Wir müssen mit unseren Nachbarn vor Ort und in aller Welt Brücken bauen durch Zuhören, Verstehen und das gemeinsame Eintreten für Menschenrechte und Völkerverständigung. Der VdK wird sich weiterhin engagieren für eine Welt, in der der Mensch und die Menschlichkeit im Mittelpunkt stehen.”

VdK stellt Mensch in den Mittelpunkt

 

Den Worten des OV-Vorsitzenden konnte im Anschluss Uedems Bürgermeister Rainer Weber kaum mehr hinzufügen, sodass mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal und dem Abspielen der Nationalhymne die Gedenkfeier ihren finalen und emotionalen Höhepunkt erlebte.