Starke Stimme im Rathaus: VdK-Experten erneut im Behindertenrat bestätigt

Der Düsseldorfer Behindertenrat startet mit einer neuen Spitze und bewährter VdK-Expertise in die neue Amtsperiode. Norbert Zielonka und Peter Ries setzten ihre Arbeit für eine barrierefreie Landeshauptstadt fort.
von Peter Ries
Mit der konstituierenden Sitzung im Düsseldorfer Rathaus hat der Behindertenrat offiziell seine neue fünfjährige Amtsperiode eingeleitet. Als parteipolitisch neutrales Gremium setzt sich der Rat für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein und fungiert als entscheidendes Bindeglied zwischen den Betroffenen, der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik.
Im Rahmen der Sitzung wurden die Mandatsträger förmlich verpflichtet. Der VdK Sozialverband Düsseldorf nimmt dabei erneut eine zentrale Rolle in der Interessenvertretung ein: Mit Norbert Zielonka – Sprecher des „Runden Tisches Bauen“, Mitglied am „Runden Tisch Verkehr“ sowie stellvertretender Vorsitzender des VdK Düsseldorf – und dem ehrenamtlichen Sozialberater für behinderte Menschen Peter Ries, bringen zwei erfahrene Mitglieder ihre Expertise ein. Beide waren bereits in den vergangenen Legislaturperioden aktiv und sichern so die notwendige Kontinuität bei der fachlichen Beratung städtischer Vorhaben.
Die Präsenz des VdK zielt darauf ab, die Position von Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes nachhaltig zu stärken. Zielonka und Ries arbeiten eng mit der Stadt zusammen, um barrierefreie Lösungen in allen Lebensbereichen voranzutreiben.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der kommenden Jahre liegt auf der Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs, um eine lückenlose Mobilitätskette im gesamten Stadtgebiet zu gewährleisten. Ebenso gelten die Schaffung von ausreichend barrierefreiem Wohnraum sowie die Förderung der digitalen Zugänglichkeit in der Verwaltung als zentrale Aufgaben, um gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von individuellen Einschränkungen zu ermöglichen. Die Vertreter des VdK setzen auf einen konstruktiven Dialog mit allen Akteuren, um Düsseldorf Schritt für Schritt zu einer "barrierefreien Stadt" mit zu entwickeln.
Neben der baulichen Infrastruktur rückt die Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel und Dienstleistern in den Fokus, um die Lebensqualität für Senioren und Menschen mit Behinderung spürbar zu steigern. Barrierefreiheit wird hierbei nicht allein als gesetzliche Verpflichtung, sondern als wesentliches Qualitätsmerkmal einer modernen Landeshauptstadt verstanden.
Durch dieses Engagement leistet der VdK einen entscheidenden Beitrag für ein solidarisches Miteinander, bei dem die Bedürfnisse aller Bürger bereits in der Planungsphase kommunaler Projekte Berücksichtigung finden.