Kategorie Kreisverband Rhein-Ruhr (Essen, Oberhausen)

Kranzniederlegung am Volkstrauertag für die Opfer von Krieg und Gewalt.

5 Kränze stehen neben der Gedenkstätte der Stadt Essen für die Opfer von Krieg und Gewalt.
Gedenkveranstaltung auf dem Südwestfriedhof. © KV/MB

Pressebericht – Volkstrauertag 2025

Am Sonntag, den 16. November 2025, nahm der Sozialverband VdK Kreisverband Rhein-Ruhr in Essen mit zwei Gedenkveranstaltungen am Volkstrauertag teil. Mit Kranzniederlegungen auf dem Südwestfriedhof und am Mahnkreuz auf dem Leoplatz in Essen-Frintrop erinnerten Vertreterinnen und Vertreter des VdK, der Stadt Essen und befreundeter Vereine an die Opfer von Krieg, Gewalt und Diktatur.

Gedenkfeier auf dem Südwestfriedhof Essen

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung auf dem Südwestfriedhof gedachten die Teilnehmenden in einer würdigen Zeremonie der Opfer der beiden Weltkriege sowie aller Menschen, die durch Krieg, Vertreibung und Unterdrückung ihr Leben verloren. Für den Sozialverband VdK Rhein-Ruhr nahmen Martina Buttgereit und Manfred Ochs an der Kranzniederlegung teil. 

Die Hauptrede hielt der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, der in seiner Ansprache betonte, dass der Volkstrauertag gerade in Zeiten weltweiter Konflikte ein unverzichtbares Zeichen der Erinnerung und der Mahnung sei. Er erinnerte an die historischen Wurzeln des Gedenkens und appellierte an die Verantwortung der heutigen Generation, Frieden und Demokratie zu bewahren. 

Das stille Gedenken wurde von musikalischen Beiträgen begleitet, bevor im Beisein zahlreicher Bürgerinnen und Bürger der Kranz des VdK am Ehrenmal niedergelegt wurde.

Kranzniederlegung am Leoplatz Essen-Frintrop

Zeitgleich fand in Frintrop eine Gedenkfeier am Mahnkreuz auf dem Leoplatz statt, zu der der VdK Ortsverband Dellwig/Frintrop/Schönebeck und der Bürger- und Verkehrsverein Essen-Frintrop 1922 e.V. eingeladen hatten.

Die Veranstaltung begann um 11:15 Uhr mit musikalischer Begleitung des Bläserkreises der Gemeinde DFG. Anschließend begrüßte Ursula Schwark, stellvertretende Kreisvorsitzende und kommissarische Vorsitzende des Ortsverbands, die Anwesenden und erinnerte in ihren Worten daran, dass der Volkstrauertag nichts an Bedeutung verloren habe. 

In seiner Gedenkansprache betonte Dieter Borchert, Kreisvorsitzender des VdK Rhein-Ruhr, die bleibende Verantwortung, das Andenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft wachzuhalten und aktiv für Frieden und Solidarität einzutreten. Er erinnerte daran, dass der VdK aus der Not der Kriegsversehrten, Witwen und Waisen hervorging und bis heute für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde steht. 

Nach dem Totengedenken und der musikalischen Begleitung legten die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen Kränze am Mahnmal nieder. Die Kranzschleifen erinnerten an die Worte „Achte das Leben“ – das Leitmotiv des Frintroper Mahnmals, das zum 80. Jahrestag des Kriegsendes ein besonderes Zeichen des Friedens und der Hoffnung setzte.

Zeichen für Frieden und Solidarität

Beide Gedenkveranstaltungen standen im Zeichen des Mottos „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Sie machten deutlich, dass das Erinnern nicht allein dem Vergangenen gilt, sondern eine Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft darstellt.

Mit dem Niederlegen der Kränze, den gesprochenen Worten und der stillen Minute ehrte der Sozialverband VdK Rhein-Ruhr gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Toten der Weltkriege und bekräftigte zugleich sein Engagement für ein friedliches, solidarisches Miteinander.

Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e.V.

Kreisverband Rhein-Ruhr

Essen, 17. November 2025

 

Hier findet Ihr auch einen Artikel auf Externer Link:Borbeck.de zum Volkstrauertag mit Kranzniederlegung in Essen-Dellwig.