Ein kulinarisches Reiseerlebnis mit historischen Eindrücken

Begibt sich die VdK Familie auf Reisen, so herrscht bei allen Teilnehmenden schon vorm Einstieg in den Bus gute Laune. Munteres Plaudern gepaart mit ein wenig Reisefieber und der Freude darüber, was einen so alles erwarten wird. So war es nun auch im Wonnemonat Mai, als der Gevelsberger Sozialverband VdK, in Kooperation mit dem OV Ennepetal und dem OV Schwelm, zu einer Tagesfahrt nach Alpen Veen und Xanten aufbrach.
Die beschauliche Busfahrt führte die VdK-Reisegruppe zunächst einmal nach Veen, eine von vier amtlichen Ortschaften der nordrhein-westfälischen Gemeinde Alpen im Kreis Wesel. Hier lag der Spargelhof Schippers, auf dessen weiten Feldern prächtige Erzeugnisse gedeihen, die morgens frisch geerntet und mittags lecker auf dem Teller serviert wurden. Wovon man sich im Spargelzelt bei einem reichhaltigen Spargelbuffet, dessen liebevolle Anrichte das köstliche Gemüse mit seinen unterschiedlichen Beilagen präsentierte, selbst ein Bild machen konnte. „Spargelessen satt vom Allerfeinsten“, lautete das kulinarische Fazit aller, bevor man einen kurzen Abstecher in den hauseigenen Hofladen machte. Hier hatte man nicht nur Gelegenheit Schippers frischen grünen oder weißen Spargel zu erwerben, unter den lokalen Erzeugnissen ließen sich auch Eier, Kartoffeln, Honig, Nudeln und vieles mehr entdecken. Lokale Erzeugnisse, die durch Frische und Regionalität überzeugten.
Der zweite Teil der Tagesfahrt entführte die VdK-Familie in die mittelalterliche Stadt Xanten. Die malerische Ortschaft im Nordwesten Deutschlands ist bekannt für ihre reiche Geschichte und vielfältigen Sehenswürdigkeiten. Eine kulturelle Perle am Niederrhein, die sowohl römische Vergangenheit als auch beeindruckende Natur vereint. Egal aus welcher Himmelsrichtung man sich der Stadt Xanten näherte, das erste Bauwerk, das man schon aus großer Entfernung erblicken konnte, war der St. Viktor Dom. Mittendrin in der l(i)ebenswerten Stadt erhob er sich majestätisch über dem idyllischen Stadtkern und der schützenden Ziegelmauer aus dem 14. Jahrhundert. Einige VdKler ließen es sich nicht nehmen, das Gotteshaus, das 1937 von Papst Pius XI. den Titel einer Basilica minor verliehen bekam, zu besichtigen. Seinen Namen verdankt der Dom dem Märtyrer und Angehörigen der Thebäischen Legion Viktor von Xanten, der im 4. Jahrhundert im Amphitheater von Vetera nahe dem heutigen Birten hingerichtet worden sein soll und dessen Gebeine in einem Schrein im Hochaltar des Doms ruhen. Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt innerhalb der Altstadt war der von spätgotischen Bürgerhäusern aus dem 15. Jahrhundert umgebene Marktplatz. Der liebevoll restaurierte Stadtkern lud die VdKler somit noch zu einem Spaziergang durch lebendig gebliebener Geschichte ein.
Bei ihrer Rückkehr in der Heimat sprachen die Mitreisenden nicht nur von einer Tagesfahrt, die perfekt gewesen sei; einige bekundeten gar ein Interesse an nachfolgenden Touren.
André Sicks

